Was ist eigentlich Responsive Webdesign?

Responsive Webdesign ist in aller Munde, jeder will es haben, aber was ist das eigentlich genau? Responsive heisst auf deutsch in etwa „reagierend“. Die Webseite reagiert also auf etwas, und zwar -im engeren Sinne- auf die Größe und Auflösung des Endgerätes. Responsive Webdesign ermöglicht es somit, eine Webseite so zu erstellen, daß sie sich an das Endgeräte des Users anpasst. Früher mussten man zwei Versionen der Webseite entwickeln, eine für den Desktop und, wenn gewünscht, eine für Mobilgeräte. Diese Zeiten sind dank responsive Webdesign vorbei.

 

Responsive Webdesign München

Responsive Design – angepasst für alle Endgeräte

Media Queries, der Schlüssel zum responsive Webdesign

Media Queries, ein Konzept, welches in CSS3 erstmals Einzug erhalten hat, sind der Schlüssel zum responsive Design. Mit ihnen ist es möglich, Breite und Höhe des Browserfensters, Bildschirmauflösung und Orientierung (Hoch-, Querformat) des Endgerätes abzufragen und entsprechend darauf zu reagieren. Ganz ohne Programmiersprache (JavaScript). Somit „weiß“ die Webseite jederzeit, wie sie sich zu verhalten hat. Vor 2011 waren die Webseite noch starr, man musste horizontal Scrollen, wenn der Inhalt zu groß war (was er meistens war).

Moderne Webseiten sind heutzutage in den meisten Fällen responsive. Die meisten Themes für WordPress sind out-of-the-box responsive.

Mobile first vs. Content first

Mobile Endgeräte sind auf dem Vormarsch, und deshalb gilt -im Rahmen-,  daß die Darstellung auf mobilen Geräten die wichtigere ist. Noch vor der Darstellung auf Desktop-Computern.  Dieser Denkansatz, der vor einigen Jahren aufkam und stark propagiert wurde, gerät jetzt wieder etwas mehr in den Hintergrund. Neue, breite Fernseher, die zum Surfen geeignet sind oder Phablets, große Mobiltelefone, verändern die Webdesign-Landschaft zunehmend. Mobile First muss neu interpretiert werden, und zwar zu Content First. Nur die jeweilige Darstellung verändern löst nur einen Teil des Problems, wir müssen auch den Content den Endgeräten anpassen. Auf kleinen Smartphones bieten wir weniger, aber dafür präziseren Content als auf großen Desktop- oder TV-Screen-Darstellungen.

Was hat der Kunde davon?

Der Kunde spart sich natürlich zwei oder gar drei Versionen seiner Webseite. Er spart sich darüberhinaus sogar eine App, weil die in den meisten Fällen gar nicht benötigt wird. Seine Kunden und Besucher werden es ihm danken, wenn die Inhalte auf verschiedenen Geräten  immer gut und übersichtlich aussehen. Darüberhinaus bevorzugt Google Webseiten, die für mobile Endgeräte optimiert sind.